Welt

In Deutschland gilt künftig 2G+ in der Gastronomie

Die Corona-Fallzahlen steigen wieder und die Omikron-Variante verbreitet sich rasch. Deutschland verschärft deshalb massiv die Corona-Maßnahmen.
20 Minuten
08.01.2022, 07:54

Bund und Länder haben in Deutschland wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verschärfte Regeln für die Gastronomie beschlossen. Wie die brandenburgische Landesregierung am Freitag mitteilte, ist der Zutritt zu Restaurants, Cafés und ähnliche Einrichtungen demnächst nur noch für Geimpfte oder Genesene möglich, die negativ getestet sind oder bereits eine Auffrischungsimpfung erhielten

Zudem wird die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht. Nach dem Beschluss werden Kontaktpersonen von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen sind oder frisch genesen. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel spätestens nach zehn Tagen enden.

Alle für allgemeine Impfpflicht

Infizierte und Kontaktpersonen sollen sich aber nach sieben Tagen durch einen PCR-Test oder einen zertifizierten Antigen-Schnelltest mit Nachweis "freitesten" können. Damit soll auch die Arbeitsfähigkeit in der kritischen Infrastruktur gesichert werden, also etwa im Gesundheitswesen, bei Polizei oder Feuerwehr.

In der Debatte um eine allgemeine Impfpflicht haben sich alle Bundesländer nach Angaben von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für eine Einführung ausgesprochen. "Alle 16 Regierungschefinnen und Regierungschefs haben sich dazu bekannt, dass sie für eine allgemeine Impfpflicht sind", sagte Scholz nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Lage am Freitag. "Ich fühle mich hier maximal unterstützt."

Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen