Schlierenzauer fliegt aus allen Kadern – Karriereende?

Gregor Schlierenzauer
Gregor SchlierenzauerGepa
Der ÖSV gab am Dienstag seine Kader für die kommende Weltcup-Saison bekannt. Bei den Springern sucht man den Namen Gregor Schlierenzauer vergeblich.

Paukenschlag! Skispringer Gregor Schlierenzauer könnte vor dem Karriereende stehen. Der 31-Jährige scheint in keinem der ÖSV-Kader auf, die am Dienstag offiziell nominiert wurden.

Mit 53 Weltcupsiegen ist der Tiroler der Rekordadler, krönte seine Karriere zudem mit dem sechs Weltmeistertiteln und Team-Gold bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010. Insgesamt errang er vier Olympische, zwölf WM-Medaillen.

Nun scheint sich das Karriereende abzuzeichnen. Seit Jahren ist der ÖSV-Star auf der Suche nach der Form früherer Tage. Der vergangene Weltcup-Winter war von seiner Covid-19-Erkrankung vor der Vierschanzentournee, die ihn nach eigenen Angaben schwer mitnahm, und einer Verletzung überschattet. Eine Teilruptur des Kreuzbandes zwang ihn im Februar zum vorzeitigen Saisonende.

Weder der ÖSV noch Schlierenzauer haben bisher eine Erklärung zum Skisprung-Kader abgegeben. Der letzte Blog-Eintrag auf der Homepage des Ausnahmeathleten ist jener über seine Verletzung im Februar.

Die Kader der ÖSV-Springer

Nationalmannschaft: Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Jan Hörl, Daniel Huber, Stefan Kraft.

A-Kader: Niklas Bachlinger, Manuel Fettner, Thomas Lackner, Stefan Rainer, Markus Schiffner, Maximilian Steiner, Ulrich Wohlgenannt.

B-Kader: David Haagen, Timon Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Elias Medwed, Claudio Mörth, Francisco Mörth, Markus Müller, Maximilian Ortner, Peter Resinger, Jonas Schuster, Julijan Smid, Daniel Tschofenig, Marco Wörgötter.

C-Kader: Andre Fussenegger, Elias Kogler, Dominik Kulmitzer, Louis Obersteiner, Johannes Pölz, Raffael Zimmermann.

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