In Wiener Waffenverbotszone

In Mädchen verliebt – Kind rammt Bruder Messer in Brust

Am Donnerstagabend spielten sich in einem Wiener Park brutale Szenen ab. Ein 12-Jähriger soll auf drei Landsleute eingestochen haben.
11.07.2026, 15:59
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Schock-Vorfall in Favoriten! Am Donnerstagabend sorgte ein brutaler Streit am Wielandpark zwischen mehreren Jugendlichen für einen Großeinsatz – drei Jugendliche erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen.

Der Hintergrund: Ein 12-jähriger Syrer wollte sich mit einem Mädchen verabreden, doch ihrem Bruder missfiel das offenbar, wie die Wiener Polizei gegenüber "Heute" bestätigt. Im Zuge der Aussprache soll der Zwölfjährige mitten in der Waffenverbotszone ein Messer hervorgezogen und den Bruder sowie zwei seiner Freunde (14, 15 und 16) attackiert haben.

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Eines der Opfer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen im Brustbereich und wurde nach der notfallmedizinischen Erstversorgung per Rettungshubschrauber in ein Spital gebracht. Glücklicherweise befindet sich der 15-Jährige nun in stabilem Zustand. Auch die anderen beiden Jugendlichen wurden von der Berufsrettung in ein Krankenhaus gebracht.

12-Jähriger flüchtete sofort

Der Syrer (12) trat unterdessen sofort die Flucht an. Weit kam der mutmaßliche Täter jedoch nicht: Nur kurze Zeit später nahmen WEGA-Beamte den Jugendlichen in der Laaer-Berg-Straße fest. Das Klappmesser, das er auf der Flucht weggeworfen haben soll, wurde im Nahbereich gefunden und sichergestellt.

Nach der Amtshandlung wurde der Unmündige seiner Obsorgeberechtigten übergeben. Die Ermittlungen laufen nun beim Landeskriminalamt Wien (Außenstelle Süd).

Ministerin will Senkung der Strafmündigkeit

Integrationsministerin Claudia Bauer
Sabine Hertel

Angesichts der Attacke eines 12-jährigen Syrers auf drei Landsmänner, plädiert Integrationsministerin Claudia Bauer ein weiteres Mal für die Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre: "Wenn 12-Jährige rauben, vergewaltigen oder auf andere mit Messern einstechen, dann muss man etwas dagegen tun. Ja, Kinder gehören erzogen, aber wenn Erziehung gescheitert ist, dann muss es andere Mittel geben. Was ist das für eine fatale Message an Gewalttäter, wenn ihre Opfer ins Spital geflogen werden müssen und sie unbehelligt zur Mutter nachhause dürfen?"

Die Fälle hätten sich in den vergangenen Jahren gehäuft, das Zuwarten, dass die Täter endlich 14 Jahre werden, habe sich nicht bewährt.

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