In Milch wurden unbekannte Erreger gefunden

Momentan rückt die Milch ins Rampenlicht der Forschung, seit in ihr bisher unbekannte Erreger gefunden wurden.
Bereits seit den 50er Jahren wurde mittels Werbung suggeriert, Milch sei ein wichtiger Hauptbestandteil einer gesunden Lebensweise. Nach neuesten Erkenntnissen forscht die Wissenschaft nun an einem möglichen Einfluss der Milch auf Krebs.

Hohe Darmkrebsraten bei hohem Milch- und Rindfleischkonsum

Bisher lässt sich nur anhand von vagen Forschungsergebnissen darauf spekulieren, dass Milch eine gesundheitsgefährdende Rolle haben könnte. Ausschlaggebendes Moment für die Vermutung der Wissenschaftler waren Beobachtungsstudien. So zeigte sich etwa, dass in Ländern mit hohem Rindfleisch- und Milchkonsum hohe Darmkrebsraten zu verzeichnen sind. Es reicht jedoch nicht aus, kausale Zusammenhänge aus zwei beobachteten Faktoren zu ziehen.

Eine andere These beleuchtet einen weiteren Inhaltsstoff der Milch: die Ribonukleinsäure (mRNS). Hautarzt Bodo Melnik geht davon aus, dass die Säuren bei der Übertragung auf den Körper die Aktivität der Gene beeinflussen.

Weitere Forschung nötig

Als der Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen und das DKFZ neue, bisher unbekannte Erreger in Kuhmilch und Rindfleisch fanden, schärfte sich der Verdacht, sie könnten ein Auslöser für chronische Entzündungen sein. Bisher bleibt aber alles Spekulation. Weitere, vertiefende Forschung ist nötig. Die bisherige Ergebnislage gibt keinen Anlass, einer Bevölkerung vom Verzehr von Milchprodukten abzuraten oder eine Höchstmenge zu veranlassen.

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