In Österreich dauern Wahlen bald zwei Tage lang

Bild: BARBARA GINDL/ APA/ www.picturedesk.com

Große Zustimmung scheint es für den Vorschlag der SPÖ zu geben, die Briefwahl zu reduzieren und dafür Wahlen in Österreich zweitägig statt an einem Tag abzuhalten. SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder hatte vorgeschlagen, dass rund zehn Tage vor einer Wahl bereits an einem Tag die Stimme abgegeben werden kann. Der Vorschlag stößt auf Gegenliebe bei der ÖVP und der FPÖ.

Schieder hatte den Vorschlag für jene vorgesehen, die am eigentlichen Wahltag verhindert seien. So könnten auch sie direkt ihre Stimme an der Urne abgeben und die Anzahl der Briefwähler reduziert werden. Aus der ÖVP kommt Zustimmung: Klubobmann Reinhold Lopatka sei "selbstverständlich" für einen zweiten Wahltag, weil es eine niedrigere Hürde darstellen würden, um an Wahlen teilzunehmen, sagte er gegenüber "Ö1".

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Die Grünen wollen abwarten, sie befürchten laut Dieter Brosz, dass mehrere Wahltage bei tausenden Wahllokalen in Österreich eine "nicht zu unterschätzende Fehlerquelle" darstellen könnten.

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