Hagel, Sturm und Starkregen

"In Osthälfte" – Hagel-Gewitter ziehen über Österreich

Der Donnerstag bringt vor allem im Osten erneut kräftige Schauer und Gewitter. Später verlagert sich der Schwerpunkt ins zentrale Bergland.
André Wilding
16.07.2026, 07:00
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Der Einfluss des Höhentiefs über Nordwestdeutschland bleibt laut Unwetterzentrale (uwz.at) am Donnerstag weiter bestehen. Dazu bildet sich über Frankreich ein kleines Tief, das über die Bundesrepublik zur Ostsee zieht. In dessen Umfeld bzw. im Vorfeld der Kaltfront des Tiefs ist am Freitag überregional mit Unwettern zu rechnen. In der Folge zieht die Kaltfront nach Osten ab und von der Nordsee her erreicht am Wochenende die nächste Kaltfront die Alpen. Damit wird die schwül-heiße Luft zum Balkan abgedrängt.

Kräftige Schauer und Gewitter

Am Donnerstag ist es von der Früh weg vor allem in der Osthälfte unbeständig mit Schauern und Gewittern. Diese können weiterhin kräftig ausfallen. Am Nachmittag bilden sich im zentralen und südlichen Bergland weitere teils kräftige Schauer und Gewitter. Überall sonst geht die Schauer- und Gewitterneigung vorübergehend zurück und der Tag geht mit einem Mix aus Sonne und Wolken zu Ende. Die Höchstwerte liegen zwischen 27 und 32 Grad.

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Der Freitag beginnt vor allem in den westlichen Nordalpen mit einzelnen Schauern und Gewittern, im Flachland und im Süden oft sonnig. Ab dem Vormittag stellt sich zeitweise ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, am längsten zeigt sich die Sonne im Norden und Osten. Von Westen breiten sich spätestens ab dem Mittag kräftige Schauer und Gewitter ostwärts aus, dabei besteht Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Zuvor weht nur schwacher Wind. Zuvor erwärmt sich die Luft auf 26 bis 34 Grad.

So wird das Wochenende

Am Samstag gehen entlang der Nordalpen von der Früh weg Schauer und vereinzelt Gewitter nieder. Diese breiten sich tagsüber weiter aus. Erst am späteren Nachmittag klingen diese von Norden her allmählich wieder ab. Die Gewitter sind weiterhin kräftig, aber weniger heftig als an den Vortagen. Nördlich der Alpen frischt der Wind zunehmend lebhaft auf. Die Temperaturen gehen auf Werte zwischen 24 und 29 Grad zurück.

Der Sonntag bringt einige Sonnenstunden. Ab Mittag bilden sich vor allem über dem südlichen Berg- und Hügelland einzelne Regenschauer, die Gewittergefahr ist aber sehr gering. Dazu weht lebhafter West- bis Nordwestwind. Die Temperaturen liegen zwischen 24 und 29 Grad.

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