In Steyr zittern 2.300 MAN-Mitarbeiter um Job

In Steyr zittern 2.300 Mitarbeiter von MAN um ihren Job.
In Steyr zittern 2.300 Mitarbeiter von MAN um ihren Job.MAN
Der deutsche Lastwagenbauer MAN baut massiv Job ab, auch der Standort Steyr könnte betroffen sein.

2.300 Menschen in Steyr zittern in der Corona-Krise nun auch um ihren Job. Denn der deutsche Lastwagenbauer MAN, ein Tochterunternehmen von VW, baut massiv Arbeitsplätze ab.

Insgesamt sollen 9.500 Stellen weltweit gestrichen werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Unter dem Titel "MAN legt Grundstein für nachhaltigen Unternehmenserfolg" wird verkündet, dass auch der "Produktionsstandort Steyr (…) zur Disposition" stehe.

Heißt im Klartext, dass dort aktuell 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihren Job zittern müssen. Noch vor wenigen Wochen wurde versichert, dass in Oberösterreich keine Jobs wackeln, nun könnte wieder alles anders werden.

MAN verbuchte übrigens 2019 einen Konzerumsatz von 11 Milliarden Euro. Weltweit werden rund 39.000 Mitarbeiterinnne und Mitarbeiter beschäftgt.

Politik will helfen

"Wir sind bereits in direktem Kontakt mit MAN Steyr. Das Land OÖ steht für standortpolitische Unterstützung bereit", kündigten LH Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (beide ÖVP) noch am Freitag an. "Sollte es tatsächlich zu einem Personalabbau kommen, dann wird das Land OÖ auch die betroffenen MAN-Beschäftigten bestmöglich unterstützen, etwa im Rahmen einer Stiftungslösung, um mit Qualifizierungsmaßnahmen den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern", so die Landespolitiker

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