Welt

Indische Sikh gingen mit Säbeln aufeinander los

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:10

Radikale Aktivisten und Bewacher des Goldenen Tempels gingen am Freitag im indischen Amritsar mit gezogenen Schwertern und Speeren aufeinander los. Bei den Kämpfen werden nach Angaben eines Tempelsprechers sechs Menschen verletzt.

Radikale Aktivisten und Bewacher des Goldenen Tempels gingen am Freitag im indischen Amritsar mit gezogenen Schwertern und Speeren aufeinander los. Bei den Kämpfen werden nach Angaben eines Tempelsprechers sechs Menschen verletzt.

Der Goldene Tempel ist das höchste Heiligtum der Glaubensgemeinschaft der Sikh und ein beliebter Touristenort im nordwestlichen Bundesstaat Punjab. Die Gewalt brach bei einer Gedenkfeier zum 30. Jahrestag der Operation Bluestar los. 1984 hatte die indische Armee schwer bewaffnete Sikh-Terroristen aus dem Tempel vertrieben. Dabei wurden Hunderte Menschen getötet und eines der Sikh-Heiligtümer zerstört.

Die Sikh-Religion ist eine im 15. Jahrhundert entstandene monotheistische Religion, die auf den Wanderprediger Guru Nanak zurückgeht. Die im Punjab (Nord-Indien) begründete Reformbewegung – im deutschen Sprachraum auch als Sikhismus bezeichnet – hat heute rund 23 Millionen Anhänger, wovon die Mehrzahl in Indien lebt.

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