Die Ampelkommission trifft jeden Donnerstag zusammen, um die Infektionslage in Österreich zu analysieren. In den letzten Wochen leuchtete das ganze Land immer tiefrot. Nun zeigt sich aber ein rückläufiger Trend bei den Fallzahlen.
Die Corona-Ampel könnte in absehbarer Zeit wieder mehrfarbig werden. Noch bleiben aber alle Bundesländer rot. Das heißt, es herrscht vom Burgenland bis Vorarlberg sehr hohes Risiko, berichtet die APA.
Mit der Ausnahme von Niederösterreich sind die Infektionszahlen in allen Bundesländern in den vergangenen beiden Wochen rückläufig, wie aus dem Arbeitsdokument der zuständigen Kommission hervorgeht.
Die Risikozahl, die über die Farbgebung bestimmt, sieht weiter ab 100 den Höchstrisikobereich vor, doch ist ein Unterschreiten seit Kurzem dank umgestellter Kriterien leichter erreichbar. Noch hat es kein Bundesland geschafft, zumindest in den orangefarbenen Sektor des hohen Risikos vorzustoßen, Wien ist mit 122,6 aber schon relativ nahe dran.
Ein deutlicher Rückgang bei den Fallzahlen war in Tirol zu beobachten. So lag die Risikozahl vorige Woche in diesem Bundesland noch bei 500,8, diese Woche ist sie auf 282,6 gefallen. Eine Risikozahl über 200 hat sonst nur noch Kärnten (258,8). In der Vorwoche lagen noch sieben Länder über dieser Marke.
In Niederösterreich stagnieren die Zahlen. Den höchsten Wert über die vergangenen zwei Wochen gerechnet hatte der Bezirk Scheibbs, den niedrigsten Jennersdorf.
Asymptomatische Fälle gefunden wurden wieder vor allem im Testvorreiterland Wien. In der Bundeshauptstadt wurden auch fast 127.000 Tests auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt.