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Infrastruktur, Auswärtstore: Liga beschließt Änderungen

Die Bundesliga hat in einer Hauptversammlung am Freitag verschärfte Infrastruktur-Kriterien für das Lizenzverfahren beschlossen.
Heute Redaktion
10.12.2021, 20:08

Außerdem einigte sich die höchste österreichische Spielklasse auf die Abschaffung der in der Tabelle greifenden Auswärtstorregel und höhere finanzielle Mittel für die 2. Liga. 

Neue Infrastruktur-Regeln

Die Bundesligisten verschärften die Infrastruktur-Vorgaben am Freitag. So wurde festgeschrieben, dass mobile Tribünen ab 1. Juli 2025 nicht mehr für die Gesamtkapazität (5.000 Plätze) herangezogen werden. Ecken im Stadion zu schließen, wird als C-Kriterium empfohlen. 

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Bereits im Sommer greifen die neuen A-Kriterien, die jede Arena erfüllen muss: ein Defibrillator im Stadion sowie eine Vidi-Wall. Als B-Kriterium wurden Bildschirme in den Kabinen für eine Videoanalyse sowie Parkplätze für Fans mit Behinderung neu ins Regelwerk geschrieben. Bei Nichterfüllen droht hier eine Geldstrafe. 

Infrastruktur-Verschärfung trifft Lustenau

Die Infrastruktur-Verschärfungen betreffen vor allem Zweitliga-Tabellenführer Austria Lustenau. Bereits jetzt weist das Reichshofstadion bei der Flutlichtstärke und der Kapazität Mängel auf. Die Vorarlberger können zwar eine Ausnahmegenehmigung beantragen, müssen jedoch dafür bis zum Lizenzierungsverfahren im Frühjahr erstinstanzliche Baubewilligungen vorlegen. Die Ausnahmegenehmigung gilt dem Beschluss vom Freitag zufolge nur noch bis 2024. 

Keine Auswärtstorregel mehr

Ebenfalls beschlossen wurde, dass die Auswärtstorregel in der Wertung der Tabelle nach einem Jahr wieder abgeschafft wird. Aktuell zählt bei Punktegleichheit das direkte Duell - samt der von der UEFA bereits gestrichenen Auswärtstorregel. 

Veränderte Aufstiegs-Regeln

Gleichzeitig werden die Auf- und Abstiegsregeln zwischen Bundesliga und 2. Liga verschärft. Ein Klub kann nur noch in die Relegation kommen, wenn er unter den Top Vier der 2. Liga klassiert ist. Der Aufstieg muss dann ab Sommer 2023 in zwei Relegationsspielen gegen den Bundesliga-Letzten ausgespielt werden. 

Mehr Geld für 2. Liga

Ebenfalls beschlossen wurde die Erhöhung des Bewerbszuschusses von der Bundesliga an die 2. Liga um 600.000 Euro. Nun werden 3,4 Millionen Euro an die zweithöchste Spielklasse übermittelt. Der anteilige Betrag an die Vereine wird gekürzt, wenn der Klub mehr als drei Kooperationsspieler in seinem Kader hat. 

Auch der Rahmenterminplan für die kommende Saison wurde beschlossen. Am 22. Juli geht es wieder los. Wegen der Wüsten-WM in Katar pausiert die heimische Meisterschaft bereits am 13. November wieder. 

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