Innenminister erklärt: Darum dauert die Auszählung länger

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Am Sonntag hat Österreich einen neuen Präsidenten gewählt, zwei Tage später steht das Endergebnis noch immer nicht fest. Grund sind die Wahlkarten: Üblicherweise waren sie schon am Montag ausgezählt - warum es diesmal länger dauert, erklärte der Ressortchef im Radio.
Nach der Pleiten- Pech- und Pannenserie bei den letzten Wahlen geht die Behörde kein Risiko ein. "Sorgfalt und Genauigkeit gehen vor", sagte Österreichs oberster Wahlleiter, Innenminister Wolfgang Sobotka (VP), Dienstag Früh auf Ö1.

Das sei auch der Grund, aus dem die Auszählung in Innsbruck-Land noch nicht abgeschlossen sei. Die Kollegen würden in dem Bezirk, in dem besonders viele Wahlkarten eingegangen sind, penibelst vorgehen. In allen übrigen Bezirken sei die Auszählung bereits abgeschlossen. Für den frühen Nachmittag werde ein Endergebnis erwartet.

"Kein Grund für Anfechtung"

Was unterm Strich dabei herauskommt, soll diesmal halten, verspricht der Innenminister: "Der Wahlgang wurde erstklassig durchgeführt. Wir haben uns hervorragend vorbereitet. Es gibt keinen Grund, die Wahl anzufechten."

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