Innenminister Kickl will Grenzkontrollen fortsetzen

Herbert Kickl (FPÖ) bleibt hart.
Herbert Kickl (FPÖ) bleibt hart.Bild: picturedesk.com
Gegen die Wünsche einiger anderer EU-Staaten will Innenminister Herbert Kickl die Grenzkontrollen in Österreich weiterführen.

"Ich glaube, dass viele Gründe für die Fortführung von Grenzkontrollen sprechen", so Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Donnerstag in Brüssel bei einem Treffen der europäischen Innenminister. Erst kürzlich hatte Sloweniens Premierminister Miro Cerar den Stopp der bestehenden Grenzkontrollen gefordert.

Aktuell führt Österreich Kontrollen an den Grenzen zu Slowenien und Ungarn durch. Die EU-Kommission hat diese genehmigt, doch die Erlaubnis läuft im Mai aus.

Will Lösung finden

Kickl will Gespräche mit Staaten führen, "die die Dinge ähnlich sehen wie wir". Das seinen "gottlob einige". Der Innenminister sei guter Dinge, dass man zu einer gemeinsamen Lösung kommen werde.

Indessen wollte er das Video des ungarischen Kanzleramtsministers Janos Lazar nicht kommentieren. Dieser hatte am Mittwoch für Empörung gesorgt, weil er Wien als "schmutzig" bezeichnet hatte. Kickl betonte nur das "ausgezeichnete" und nachbarschaftliche Verhältnis zu Ungarn.

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(red)

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