Der Weltmeister drehte in Bahrain mit 157 die meisten Runden und fuhr 0,029 Sekunden vor Fernando Alonso im Aston Martin die Tagesbestzeit.
Erstmals mussten die F1-Teams ihre Karten komplett aufdecken und die echten Autos aus der Garage holen - zuvor wurden nur die Lackierungen präsentiert.
Das Weltmeister-Auto von Max Verstappen war natürlich das Objekt der Begierde. Da schauten auch Mercedes-Star Lewis Hamilton und sein Ex-Kollege Valtteri Bottas (jetzt Alfa Romeo) vorbei.
In der Mittagspause begutachtete das Duo den Red-Bull-Boliden ganz genau. Vor seinem Karriereende war Sebastian Vettel als "Inspektor" in der Formel 1 bekannt, nahm die Konkurrenz immer ganz genau unter die Lupe.
"Wir waren nie ein Team, das bei anderen kopiert hat. Aber es ist schon interessant, wie sehr sich die Konkurrenz - bis auf Ferrari vielleicht - an Red Bull orientiert hat", lautete das Urteil des Briten.
Doch vor "Inspektor Lewis" hat man beim rot-weiß-roten Rennstall keine Angst. "Für Spionage-Spielchen ist es viel zu spät. Außerdem wären Umbauten jetzt viel zu teuer und riskant", betont Motorsport-Boss Helmut Marko.