Heinz Hoenig (74) musste wegen neuer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig brachte ihn am Sonntag von Blankenburg nach Halberstadt, wo die Ärzte eine sofortige Verlegung per Helikopter in die Uniklinik Magdeburg veranlassten.
Nach Informationen der "BILD" wurde der Schauspieler intensivmedizinisch behandelt. Am Montag gab es vorsichtige Entwarnung: Hoenig konnte auf eine Normalstation wechseln, wird aber weiter engmaschig überwacht. Noch im Mai hatte sich die Lage deutlich besser dargestellt. Damals war eine geplante Herz-OP abgesagt worden. "Im Moment ist Heinz stabil, er hat sich gut erholt. Auch seine Blutwerte sind gut", erklärte seine Partnerin gegenüber "BILD".
Nun werden die Erinnerungen an die schwere Krankheitsphase seit April 2024 wieder wach. Damals erkrankte Hoenig schwer, eine bakterielle Infektion griff seine Aorta und einen 2012 eingesetzten Herzstent an.
Zudem entdeckten die Ärzte ein lebensgefährliches Loch in der Speiseröhre. Es folgten mehrere riskante Operationen, ein künstliches Koma und insgesamt 143 Tage auf der Intensivstation. Ehefrau Annika wich dabei kaum von seiner Seite.
Auch finanziell war die Zeit belastend: Die Behandlungskosten summierten sich auf rund 500.000 Euro, Hoenig war als Freiberufler nicht versichert. Seit 1. April 2026 übernimmt laut "Bild" eine deutsche Krankenversicherung seine Rechnungen. Geplant sind noch Eingriffe am Herzen und an der beschädigten Aorta.