Internet-Kriminellenbande von Polizei zerschlagen

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Einen Erfolg verbuchten Ermittler im Kampf gegen die Internetkriminalität. In einer groß angelegten Aktion namens "Mozart" haben sechs europäische Länder unter der Federführung von Österreich einen Ring von Cyberkriminellen gesprengt. Sie hatten die Überweisungecodes bei Bankgeschäften mittels Schadprogrammen ausspioniert. Der Schaden beträgt allein in Österreich über eine Million Euro.

Einen Erfolg verbuchten Ermittler im Kampf gegen die Internetkriminalität. In einer groß angelegten Aktion namens "Mozart" haben sechs europäische Länder unter der Federführung von Österreich einen Ring von Cyberkriminellen gesprengt. Sie hatten die Überweisungecodes bei Bankgeschäften mittels Schadprogrammen ausspioniert. Der Schaden beträgt allein in Österreich über eine Million Euro.

Die Ausspähungen und Schädigungen der Bankkunden soll bereits 2011 begonnen haben. Mittels Trojanern holten sich die Kriminellen die Überweisungscodes von Bankkunden und nutzten sie, um Geld auf eigens eingerichtete Konten zu buchen. Über diese Konten wurde das Geld weiter nach Osteuropa verschoben, wo die Kriminalisten ihre Ermittlungen ansetzten, nachdem allein in Österreich ein Schaden von 1,2 Millionen Euro entstanden war.

Die Ermittlungsgruppe "Mozart" kam schließlich unter Federführung der österreichischen Beamten gemeinsam mit Beamten aus Belgien, Finnland, Großbritannien, den Niederlanden und Norwegen auf die Spur der organisierten Gruppe auf die Spur. Vor wenigen tagen schlugen die Ermittler zu: Es gab Hausdurchsuchungen, Scheinfirmen wurden aufgedeckt, Drahtzieher verhaftet. Allein in österreich wird gegen 55 Personen ermittelt.

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