Nachdem die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, am Dienstag bekannt gegeben hat, bei der Wien-Wahl für die Freiheitlichen antzureten, ließen die Reaktionen im Netz nicht lange auf sich warten. Besonders Twitter war jede Menge Spott und Häme zu entnehmen.
Nachdem die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel, am Dienstag bekannt gegeben hat, , ließen die Reaktionen im Netz nicht lange auf sich warten. Besonders Twitter war jede Menge Spott und Häme zu entnehmen.
Die Dame, , wird von einem User als Champagner-Uschi betitelt.
Die Champagner-Uschi ... das Rückgrat hat sie sich weichgesoffen!
— Kurt Rothleitner (@dasnilpferd)
Auch beliebt ist der Ausdruck "blaue Lady", mit dem man unweigerlich ein verbindet. Weiters wird Stenzels Alter (am 22. September wird sie 70 Jahre alt, Anm.) thematisiert. Eine Userin hat einen Hobbyvorschlag für die Chefin der Inneren Stadt parat:
"Kann sie nicht wie eine normale Oma stricken?" Mein Lieblingskommentar zur neuen FPÖ-Kandidatin :)
— Eva Zelechowski (@evazet)
"Nicht untergebracht wie ein armer Flüchtling"
Neben den Twitter Reaktionen, fallen der Bezirksvorsteherin nun auch Auftritte auf den Kopf, die teils schon einige Jahre zurückliegen. So erzählte Stenzel im Jahr 2009 dem Fernsehsender "Puls4" über eine schlimme Nacht in einem Hotel während einer Dienstreise. "Dann hab ich mich in einem Luxushotel eingecheckt, umgehend", so die Neo-FPÖlerin.
Stenzel macht gar keinen Hehl draus, dass dies auf Steuerzahlerkosten passierte und hatte sogleich eine Erklärung parat: "Wenn man so schwer arbeitet, darf man nicht so untergebracht werden wie als armer Flüchtling irgendwo, der ohne Pass reist."
"Mondäne Bettlerin"
Im legendären "Club2" erzählte Stenzel eine Anekdote, in der sie auf die Problematik der organisierten Bettelei in der City eingeht. So berichtet sie, dass sie in einer teuren Einkaufsstraße eine junge Frau, von Stenzel liebevoll als mondäne Bettlerin bezeichnet, gesichtet habe. Weiters bekrittelt sie, dass Bettler häufig zu pingelig seien. Als sie einer Frau einen Nussstrudel kaufen wollte, wollte die Dame lieber einen Mohnstrudel - für Stenzel ein Fauxpas.