Gut einen Monat nach der WWDC 2026 ist endlich die Public Beta von iOS 27 verfügbar. Anders als die Developer Beta braucht man dafür keinen Entwickler-Account mehr - jeder kann das neue System vorab testen.
Die Public Beta 1 entspricht der Developer Beta 3, es ist also schon etwas Zeit seit der ersten Veröffentlichung vergangen. Viele Fehler wurden bereits behoben.
Wie Macwelt berichtet, hinterlässt iOS 27 bereits in der ersten Beta einen überraschend guten Eindruck. Auf Test-Geräten läuft das Update flüssiger und stabiler als iOS 26.5.
iOS 27 bringt vor allem Verbesserungen unter der Haube: Apple verspricht mehr Stabilität und Geschwindigkeit. Selbst ältere Modelle wie das iPhone 11 sollen davon profitieren.
Die größte Neuerung, Siri AI, kommt wegen eines Disputs mit der EU-Kommission allerdings nicht nach Österreich oder Deutschland. Einige Apple-Intelligence-Funktionen gibt es trotzdem, etwa eine verbesserte KI-gestützte Bildbearbeitung in Fotos.
Ganz reibungslos läuft aber auch die Beta nicht: Einige neue Funktionen haben noch keinen deutschen Text, sondern nur englische Beschriftungen. In Drittanbieter-Browsern wie Firefox, Brave und Chrome gibt es Probleme mit der Tastatur.
Banking- und Authentifizierungs-Apps können bei Beta-Versionen allergisch reagieren. Nach einem Monat Testzeit gibt es aber keine nennenswerten Berichte über Inkompatibilitäten.
Apple selbst warnt, dass Beta-Software noch Fehler enthalten kann. Der Konzern empfiehlt, nur Zweitgeräte für den Test zu verwenden. Unbedingt sollte man vorher ein Backup anlegen - am besten lokal am Mac.
Zurück zur stabilen iOS-26-Version kommt man nicht ohne Weiteres: Entweder muss man das iPhone zurücksetzen oder bis zum finalen Release von iOS 27 Mitte September warten.
Fazit: Wer neugierig ist und sich der Risiken bewusst ist, kann die Public Beta installieren. Wer auf sein iPhone im Alltag angewiesen ist, sollte besser noch warten.