Apple arbeitet mit Hochdruck an seinem ersten faltbaren Smartphone. Das sogenannte iPhone Fold soll im Herbst parallel zum iPhone 18 Pro vorgestellt werden. Doch neue Details zeigen: Bei der Software macht Apple offenbar Abstriche.
Anders als erhofft wird das iPhone Fold nicht das fortschrittliche Fenstersystem von iPadOS nutzen. Stattdessen läuft darauf das klassische iOS mit eingeschränktem Multitasking.
Wie heise.de unter Berufung auf die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet, können Nutzer maximal zwei Apps gleichzeitig nebeneinander anzeigen. Ein flexibles Arbeiten mit mehreren frei platzierbaren Fenstern ist nicht vorgesehen.
Das iPhone Fold setzt auf ein ungewöhnliches Format: Zusammengefaltet misst das Außendisplay nur 5,5 Zoll. Aufgeklappt bietet es dann einen 7,8-Zoll-Bildschirm im 4:3-Format und ähnelt damit dem iPad mini.
Bei der Entsperrung muss Apple ebenfalls Kompromisse eingehen. Die Gesichtserkennung Face ID konnte offenbar nicht integriert werden. Stattdessen kommt der Fingerabdruckscanner Touch ID in der Standby-Taste zum Einsatz.
Günstig wird das faltbare iPhone nicht: Preislich dürfte es sich über den Konkurrenzprodukten von Samsung und Google einordnen, die bei rund 2.000 US-Dollar starten.
Apple passt derzeit seine Standard-Apps für den breiteren Bildschirm an. Diese erhalten etwa Seitenleisten, wie man sie von iPad-Apps kennt. Auch App-Entwickler müssen ihre Programme entsprechend anpassen.