Die Hoffnung auf eine rasche Beruhigung im Nahost-Konflikt hat einen Dämpfer bekommen. Trotz der angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran feuert Teheran weiterhin Raketen auf Israel und den Golfstaat Bahrain ab.
In der iranischen Hauptstadt kam es zudem zu Protesten, bei denen amerikanische und israelische Flaggen verbrannt wurden. Die Lage bleibt damit angespannt.
Wie bild.de berichtet, hält sich der Iran nicht an die versprochene Feuerpause. Die Waffenruhe wurde erst in der Nacht auf Mittwoch unter Vermittlung Pakistans verkündet.
Die Einigung auf eine Waffenruhe hatte zunächst für Erleichterung an den Finanzmärkten gesorgt. Der Ölpreis brach um rund 16 Prozent ein, die europäischen Börsen legten deutlich zu. Ob die Rally anhält, hängt nun davon ab, wie stabil der Waffenstillstand tatsächlich ist.
Die iranische Bevölkerung ist derweil weiterhin vom Internet abgeschnitten. Auch nach Verkündung der Waffenruhe gelten die Netzsperren aus Kriegszeiten weiter. Kritiker werfen der Regierung in Teheran vor, die eigene Bevölkerung im Dunkeln zu lassen.