Der Krieg im Iran erschüttert weiterhin die Nahost-Region. Das hat nun auch Auswirkungen auf zwei der beliebtesten Reiseziele: die Türkei und Ägypten. Während die Buchungszahlen für die Türkei laut Holiday Check stabil bleiben, verzeichnet Ägypten bereits einen leichten Rückgang.
Die Türkei wurde seit Ausbruch des Konflikts bereits zweimal von iranischen Raketen beschossen. Die gute Nachricht: Das Land konnte beide Geschosse abfangen. Dennoch rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Grenzgebiete zum Iran, Irak und Syrien ab.
Wie chip.de berichtet, sind die betroffenen türkischen Provinzen Agri, Igdir, Van, Sanliurfa, Mardin, Sirnak und Hakkari. Diese Regionen gelten glücklicherweise nicht als typische Urlaubs-Hotspots, sondern sind eher bei Bergwanderern und Kulturreisenden beliebt.
Anders als in der Türkei sind in Ägypten auch touristische Gebiete von der Krise betroffen. Das Auswärtige Amt spricht eine vollständige Reisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel aus. Auch die Straße von Suez nach Taba sollte nicht befahren werden. Am Roten Meer, etwa in Hurghada, ist erhöhte Vorsicht geboten.
Reisende sollten sich laufend über die aktuelle Lage informieren und sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts eintragen. Militärische Einrichtungen und große Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Ausflüge in Scharm El-Scheich, Hurghada und Marsa-Alam sollten nur bei lizenzierten Anbietern gebucht werden.