Nahost-Eskalation

Schulen zu, keine Arbeit – Israel rüstet sich für Krieg

Seit Samstag läuft eine große Militäraktion im Iran. Israel bereitet sich nun auf einen Gegenschlag und einen "mehrtägigen Konflikt" vor.
Newsdesk Heute
28.02.2026, 09:18
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich wieder einmal zu. Am frühen Samstag wurden in der iranischen Hauptstadt Explosionen gemeldet, über der Millionenmetropole stiegen dichte Rauchschwaden auf. Laut israelischen Angaben handelte es sich um einen präventiven Luftangriff.

Nicht nur in Teheran, auch in anderen iranischen Städten wurden Explosionen gemeldet. Der Nachrichtenagentur Fars zufolge soll es auch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karasch und Kermanschah Einschläge gegeben haben.

Israel auf "mehrtägigen Konflikt" eingestellt

Israel bereitet sich Medienberichten zufolge auf einen mehrtägigen Konflikt mit dem Iran vor – in diesem Sinne zitierten etwa die "Times of Israel" und Channel 12 einen israelischen Beamten. Die gemeinsam mit den USA durchgeführten Luftangriffe richteten sich laut Angaben des Beamten gegen Einrichtungen des iranischen Regimes und militärische Anlagen.

Wie der israelische Channel 12 berichtet, handelt es sich um eine "seit Monaten geplante" Aktion mit großem Umfang. Israel und die USA würden gemeinsam vorgehen. Ziel der ersten Welle sei es gewesen, das iranische Regime durch die ungewöhnliche Uhrzeit der Angriffe – also am Tag – zu überraschen.

Schulen zu, keine Arbeit

In Israel wurden indes vorsorglich in allen Landesteilen Luftschutzsirenen ausgelöst, "um die Bevölkerung auf die Möglichkeit eines Raketenangriffs auf Israel vorzubereiten". Israel, der Irak und weitere Staaten in der Region haben ihren Luftraum geschlossen, Flüge sind dort derzeit nicht möglich.

Das israelische Militär kündigte außerdem ein "Verbot von Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeitsplätzen" an.

Khamenei nicht in Teheran

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei ist einem Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 28.02.2026, 09:50, 28.02.2026, 09:18
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