US-Vizepräsident JD Vance hat neue Hoffnung auf eine Einigung zwischen Washington und Teheran im Iran-Krieg gemacht. Bei den Gesprächen über eine Verlängerung des aktuellen Waffenstillstands habe man "viele Fortschritte" erzielt, sagte Vance am Donnerstag vor Journalisten. Trotzdem sei es noch nicht so weit, dass Präsident Donald Trump den bisherigen Ergebnissen zustimmen würde.
"Es geht im Moment hin und her wegen einiger sprachlicher Details", erklärte Vance, der eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen mit dem Iran spielt. "Hoffentlich werden wir weitere Fortschritte erzielen und der Präsident wird in der Lage sein, das Abkommen zu billigen." So weit sei es aber noch nicht, betonte Vance. "Es ist schwer vorherzusagen, wann genau oder ob der Präsident unterschreiben wird."
Laut US-Kreisen haben sich die Vertreter beider Seiten inzwischen auf einen Rahmen für weitere Gespräche geeinigt. Die vorläufige Einigung sieht laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Beginn des Krieges Ende Februar wollen beide Seiten zudem wieder vertiefte Gespräche über das iranische Atomprogramm führen.
US-Präsident Trump hält die bisherigen Ergebnisse laut Angaben aus dem Umfeld noch nicht für ausreichend. Auch der Iran hat einer Einigung eine Absage erteilt.