Reaktionen auf Chameneis Tod

Diese Politiker setzt der Iran auf "schwarze Liste"

Eine iranische Zeitung zeigt 13 Staatschefs in Häftlingskleidung und macht sie für Chameneis Tod verantwortlich. Darunter Macron, Meloni und Merz.
Newsdesk Heute
12.07.2026, 19:26
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Nach dem Tod von Ayatollah Ali Chamenei hat eine iranische Tageszeitung Fotos von 13 internationalen Politikern veröffentlicht, die laut dem Blatt für das Ableben des iranischen Revolutionsführers verantwortlich sein sollen.

Unter ihnen befinden sich unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Premierministerin Giorgia Meloni, Deutschlands Kanzler Friedrich Merz sowie Großbritanniens Premierminister Keir Starmer.

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Trump, Netanjahu oder Meloni gehören zu den 13 Politikern, die in einer iranischen Zeitung auf einer "schwarzen Liste" landeten.
Screenshot / X

Auch US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu werden auf der sogenannten „schwarzen Liste“ geführt.

Die abgebildeten Politiker erscheinen in orangefarbenen Gefängnisuniformen – Trump und Netanjahu sind zudem mit Zielscheiben auf der Stirn dargestellt.

Die iranische Zeitung „Hamshari“ veröffentlichte die Bilder am selben Tag, an dem eine Botschaft von Modschtaba Chamenei, dem Sohn des verstorbenen Ayatollah, bekannt wurde.

Er kündigte darin „Rache“ an und betonte, dass dies „der Wille einer ganzen Nation“ sei.

Spannungen zwischen Iran und dem Westen

Im andauernden Konflikt mit den USA erklärt Teheran, sich an die vereinbarten Waffenstillstandsregelungen gehalten zu haben. Washington wirft dem Iran jedoch Vertragsbruch vor.

Nach Angaben amerikanischer Quellen gibt der Iran an, die Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus seien von „außer Kontrolle geratenen Extremisten“ ausgeführt worden.

Die USA fordern nun ein klares Bekenntnis zur Sicherheit der Schifffahrt und ein Ende der Angriffe. Auch das iranische Atomprogramm bleibt ein Streitthema. Die US-Regierung äußerte sich zuletzt skeptisch gegenüber einer möglichen Einigung. Der iranische UN-Botschafter erklärte, Teheran werde sich nicht länger an das Atomabkommen gebunden fühlen, sollte es zu neuen Angriffen der USA kommen.

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