Abreise zur Endrunde

Irans WM-Team wurde unter Spannungen verabschiedet

Irans Nationalteam reist unter politischem Druck und schwierigen Bedingungen zur WM – sportliche Vorbereitung bleibt dabei im Hintergrund.
Newsdesk Heute
14.05.2026, 17:32
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"Wir wollen, dass ihr mit Einsatz und Entschlossenheit die Würde Irans bei der WM repräsentiert, und dabei habt ihr unsere volle Rückendeckung", sagte Präsident Massud Peseschkian laut Staatssender Irib beim Treffen mit Spielern und Trainerstab in Teheran.

Im Anschluss gab es eine große Verabschiedung am Revolutionsplatz mitten im Zentrum von Teheran, die live im Staatsfernsehen übertragen wurde. Bei dieser staatlichen Zeremonie mit ausgewählten Fans stand nicht der Fußball im Mittelpunkt. Vielmehr drehte sich alles um den Widerstand gegen den Kriegsgegner USA.

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Die aktuelle Waffenruhe im militärischen Konflikt gilt als äußerst fragil. "Bei der WM werdet ihr den Iran als Teil der Widerstandsfront und als Kriegshelden des Obersten Führers vertreten", erklärte Verbandschef Mehdi Tadsch.

Noch ist nicht sicher, ob alle Spieler, Trainer und besonders die Funktionäre vom Verband ein US-Visum bekommen werden. Mehreren Mitgliedern des Teams wird eine Zusammenarbeit mit den Revolutionsgarden vorgeworfen. Diese stehen in den USA auf der Terrorliste. Wer mit ihnen in Verbindung gebracht wird, könnte an der Einreise gehindert werden. Besonders für Verbandschef Tadsch, der selbst früher Mitglied war, schaut es schlecht aus – er wird vermutlich kein Visum erhalten.

Die WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko startet am 11. Juni. In der Gruppenphase treffen die Iraner in den USA auf Neuseeland, Belgien und Ägypten.

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