Iraner und Afghanen führen 2019 bei Taufen an

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Von insgesamt 500 Erwachsenentaufen wird es allein in Wien über 200 geben. Die Täuflinge stammen hauptsächlich aus dem Iran, Afghanistan, Österreich, Irak und Syrien.
Im Vergleich zu den Rekordjahren (2017 900 und 2018 600 Taufen) ist die Zahl der Taufen gesunken, aber im langjährigen Rückblick laut "kathpress.at" immer noch doppelt so hoch wie der übliche Jahresdurchschnitt. Christliche Freuden erlebten Donnerstagabend 138 katholische Anwärter, als sie Kardinal Schönborn zur Taufe zuließ.

Ebenfalls bemerkenswert ist die ethnische Vielfalt: 23 Nationen sind angemeldet, die größte Gruppen stellen Iran mit 46 Bewerbern, Afghanistan mit 33 Täuflingen und 24 österreichischen Konvertiten. 60 Prozent der zukünftigen Christen sind Männer, der Frauenanteil sei jedoch stark gestiegen, so "kathpress.at".

Tauf-Gründe

Die Taufbewerber schilderten in ihren "Glaubensbiografien"von spirituellen Erweckungserlebnissen oder pragmatischen Gründen, wie etwa dem Wunsch nach einer kirchlichen Hochzeit. Andere Zeugnisse sprachen vom Wunsch nach "ewigem Leben" und der Möglichkeit der Sündenvergebung. Für den Wiener Erzbischof bedeutet der Zulauf an neuen Taufbewerbern jedenfalls eine "große Freude".

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