Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach offiziellen Angaben mehrere Menschen verletzt worden. Besonders im Großraum Tel Aviv kam es zu Einschlägen, die Schäden verursachten und Verletzte forderten.
Laut Behörden wurden mindestens acht Menschen verletzt. Vier Personen erlitten am Sonntag Verletzungen durch eine Streubombe in der Region Tel Aviv, wie Rettungskräfte mitteilten. Drei weitere Menschen wurden bei anderen Angriffen durch umherfliegende Splitter verletzt. Eine weitere Person musste wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden.
Aufnahmen einer von der Polizei veröffentlichten Überwachungskamera sollen einen Einschlag auf einer Straße im Raum Tel Aviv zeigen. Nach Angaben der Behörden handelte es sich dabei ebenfalls um eine Streubombe.
Israels Außenminister Gideon Saar erhob schwere Vorwürfe gegen den Iran. "Während wir militärische Ziele angreifen, zielt das iranische Regime auf Zivilisten", sagte Saar bei einem Besuch in der nordisraelischen Stadt Sarsir. Dort waren bei einem iranischen Raketenangriff zwei Tage zuvor fast 60 Bewohner verletzt worden.
Saar betonte zudem, dass sämtliche Opfer in Israel seit Beginn des Krieges vor zwei Wochen Zivilisten gewesen seien. Es handle sich "natürlich um ein Kriegsverbrechen".
Nach Angaben der israelischen Zeitung "Haaretz" hat der Iran seit Beginn des Krieges am 28. Februar bis zum 13. März rund 250 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert. Insgesamt zwölf Menschen kamen dabei ums Leben.