Nur "oberflächlich" verletzt

Wieder im Amt! Iran-Regime gibt Update zu Chamenei

Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei wurde bei Angriffen Ende Februar laut Behörden nur leicht verletzt und ist wieder im Amt.
Newsdesk Heute
25.05.2026, 18:51
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Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist laut dem iranischen Gesundheitsministerium am ersten Tag der Angriffe von Israel und den USA auf den Iran Ende Februar nur "oberflächlich" verletzt worden. Chamenei wurde am 28. Februar zu Mittag in ein Spital in Teheran gebracht und kam dort in den Operationssaal. Bereits am frühen Morgen darauf konnte er die Klinik wieder verlassen, erklärte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpour, gegenüber der Nachrichtenagentur ILNA.

Seit seiner Ernennung zum obersten Führer am 8. März ist der 56-jährige Chamenei nicht mehr öffentlich aufgetreten. Er hat nur schriftliche Erklärungen veröffentlicht. Das hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst. Im März sagte der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, Modschtaba Chamenei sei "vermutlich am Leben, verwundet und entstellt". Sein Vater, das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei, wurde am 28. Februar, also am ersten Tag der Angriffe der USA und Israels auf den Iran, getötet.

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"Abgesehen von oberflächlichen Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen, die weder zu einer Amputation noch zu besonderen medizinischen Problemen führten, ist nichts Größeres passiert", so Kermanpour. Die Verletzungen mussten mit "zwei oder drei Stichen" genäht werden, aber sonst seien "keine besonderen Eingriffe" notwendig gewesen.

Der Sprecher betonte außerdem, dass sich Modschtaba Chamenei trotz seiner Verletzungen geweigert habe, sein Fasten zu brechen, das er damals während des Fastenmonats Ramadan einhielt – "was für sich allein schon für seine gute Gesundheit spricht".

Am 7. Mai berichtete der iranische Präsident Massud Peseschkian von einer zweistündigen Unterredung mit Modschtaba Chamenei. Drei Tage später teilte das Staatsfernsehen mit, dass Chamenei der Armeeführung bei einem Treffen "neue Anweisungen und Leitlinien" zum Krieg mit den USA gegeben habe.

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