Premierminister Edda Kenny wird am Abend (22.30 Uhr MEZ) anlässlich des Endes der internationalen Stützungsaktion eine Fernsehansprache halten. Das mit einem maroden Bankensektor und einer Immobilienblase kämpfende Irland hatte im Jahr 2010 nach Griechenland als zweites Euroland um Hilfe gebeten.
Es erhielt darauf Unterstützung von den Europäern und dem Internationalen Währungsfonds in Höhe von 67,5 Milliarden Euro. Weitere 17,5 Milliarden Euro brachte das Land selbst auf. Im Gegenzug für die Hilfe verpflichtete sich Irland zu Steuererhöhungen, zum Verkauf von Staatsbesitz und Strukturreformen.