Salafistische und terroristische Organisationen werfen ihre Netze gezielt nach Jugendlichen in sozialen Medien aus. "Man kann von Headhuntern sprechen, die Jugendliche für ihre islamistische Ideologie anfixen wollen", meinte der oberste deutsche Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen.
Salafistische und terroristische Organisationen werfen ihre Netze gezielt nach Jugendlichen in sozialen Medien aus. "Man kann von Headhuntern sprechen, die Jugendliche für ihre islamistische Ideologie anfixen wollen", meinte der oberste deutsche Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen.
Radikalislamische Netzwerke rekrutieren immer stärker in sozialen Netzwerken. Besonders im Visier der Rekrutierer sind Jugendliche. Aber nicht nur Burschen, auch immer mehr Mädchen lassen sich im Internet radikalisieren und für Terroraktionen rekrutieren. Zuletzt attackierte eine Jugendliche vergangenes Jahr in Deutschland einen Polizisten mit einem Messer.
Wollen Jugendliche "anfixen"
Die salafistischen Rekrutierer schreiben sogar gezielt Jugendliche in sozialen Netzwerken an. "Man kann von 'Headhuntern' sprechen", meint der oberste deutsche Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen. Diese "Headhunter" würden versuchen, Jugendliche mit ihrer Hass-Ideologie "anzufixen". Auch österreichische Jugendliche haben die Terrornetzwerke im Visier, wie der Fall des 17-jährigen Lorenz K. beweist, der am Wochenende in Wien festgenommen wurde.
"Derzeit gibt es in Deutschland rund 1.200 Personen, die wir islamistisch-terroristischen Netzwerken zurechnen. Etwa die Hälfte davon sind als Gefährder eingestuft, denen auch ein Anschlag zuzutrauen ist", so Maaßen.