Das US-Verteidigungsministerium hat die Todesmeldung über einen Berliner IS-Terroristen widerrufen.
Der deutsche Musiker Denis Cuspert soll einen Luftangriff im vergangenen Jahr in Syrien überlebt haben. Die US-Behörden haben eine Meldung, wonach der Rapper bei dem Angriff in der Nähe der Dschihadisten-Hochburg Raqqa getötet worden war, zurückgezogen.
Deutscher zog in den Jihad
Der Gangster Rapper, der unter dem Namen Deso Dogg bekannt ist, hatte sich 2010 dem radikalen Salafismus zugewandt und war 2012 in Richtung Syrien aufgebrochen. Dort schloss sich der gebürtige Berliner der an. Er rief in zahlreichen IS-Videos zu Gewalt auf und drohte mit Anschlägen. Seine Aufgabe soll auch die Rekrutierung von Deutschen für den IS gewesen sein.