Die Vorwürfe der Wochenzeitung "Falter", dass Mitarbeiter von Sebastian Kurz die brisante Studie zu islamischen Kindergärten in Wien "zugespitzt" und manipuliert hätten, schlagen hohe Wellen.
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Prüfung durch die Uni
Die Universität Wien, an der Ednan Aslan arbeitet, hat kurz nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe eine Prüfung angekündigt. Diese endete mit einer Vorerhebung, in der eine externe Prüfung durch eine unabhängige Agentur empfohlen wird.
Das übernimmt nun die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI), in deren Kommission hochkarätige ausländische Wissenschafter sitzen.
Die Uni Wien will damit eine objektive Beurteilung gewährleisten und "den Anschein der Befangenheit von vornherein ausschließen", heißt es. Aufgrund des Berichts der OeAWI will Uni-Rektor Heinz Engl dann entscheiden.
Wer hat geändert?
Studienautor Ednan Aslan widerspricht sich in der Sache. Zunächst wusste er nichts von irgendwelchen Änderungen, bezeichnete es als "nicht zu vertreten". Dann der Rückzieher: Er könne ohne Zweifel sagen, dass jede inhaltliche Änderung am Dokument von ihm selbst gekommen sei. Auch das Ministerium und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) betonen das.
(csc)