Politik

Islamismus in Bosnien: Terrorgefahr in der EU steigt

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:15

Mit 325 Soldaten ist Österreichs Bundesheer an der EUFOR-Mission in Bosnien beteiligt, mit 465 an der KFOR im Kosovo. Die Analysen des Verteidigungsministeriums gelten international als besonders verlässlich. Und in einer "Heute" vorliegenden "Darstellung der Sicherheitslage" vom 14. September 2016 wird ein düsteres Bild sichtbar.

Mit 325 Soldaten ist Österreichs Bundesheer an der EUFOR-Mission in Bosnien beteiligt, mit 465 an der KFOR im Kosovo. Die Analysen des Verteidigungsministeriums gelten international als besonders verlässlich. Und in einer "Heute" vorliegenden "Darstellung der Sicherheitslage" vom 14. September 2016 wird ein düsteres Bild sichtbar.
 



"Der Westbalkan fungiert als Rekrutierungsgebiet und logistische Basis (für Dschihadisten) in Europa."

"Das Problem des Islamismus am Westbalkan reflektiert aufgrund der Vernetzungen über die Diaspora auch in den EU-Raum."
Während es im Kosovo durch Festnahmen salafistischer Anführer zu einem Rückgang der Aktivitäten kam, steige die Anschlagsgefahr in Bosnien-Herzegowina.
"Personen aus dem islamistischen Spektrum gründen v. a. in Bosnien islamistische Zentren/Ortschaften."
"Mit steigendem Druck auf den IS in Syrien/Irak steigt die Wahrscheinlichkeit von Anschlägen durch IS-Sympathisanten sowohl am Westbalkan als auch in der gesamten EU."

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