Unter Jörg Haider judenfeindlich, habe die FPÖ unter H.-C. Strache einen Pro-Israel-Kurs eingeschlagen. "Haider ist Geschichte", argumentierte David Lasar am Montag im israelischen TV
Unter Jörg Haider judenfeindlich, habe die FPÖ unter einen Pro-Israel-Kurs eingeschlagen. "Haider ist Geschichte", argumentierte David Lasar am Montag im israelischen TV.
Dem Wiener FP-Stadtrat und Vertrauten Straches ist gelungen, woran die Partei seit fünf Jahren arbeitet: Er wurde vom Likud-Block von Premier Benjamin Netanyahu nach Jerusalem eingeladen. Offiziell. Montag und Dienstag traf Lasar Knesset-Abgeordnete. Im "Heute"-Telefonat sagt er: "Wir haben es geschafft, werden anerkannt." Erstmals.
Die Themen: Lasar kritisiert die EU-Kennzeichnungspflicht für Waren aus jüdischen Dörfern in der Westbank, prangert Antisemitismus in Europa an, will Tipps zur Asylkrise.
Allen Annäherungsversuchen zum Trotz nennen auch israelische Medien die FPÖ weiterhin "rechtsextrem". Ein hochrangiger Likudfunktionär zu "Heute": "Diese Treffen wurden ohne Kenntnis der Parteiführung eingefädelt. Unsere Partnerpartei ist und bleibt die ÖVP."