Gerecht oder unfair? Was sagt Ihr zur Pool-Steuer?

Diese Regelung lässt die Wogen hochgehen. In OÖ hat die erste Gemeinde eine "Pool-Steuer" eingeführt. Poolbesitzer müssen 50 bis 100 Euro pro Jahr zahlen. Ist das gerecht?

Diese neue Steuer spaltet das Land. In Eberschwang (Bezirk Ried, 3.300 Einwohner) in Oberösterreich hat der Bürgermeister eine "Pool-Steuer" eingeführt – wir berichteten.

Alle Becken unter zehn Kubikmeter Wasser (z.B. Planschbecken) sind gebührenfrei. Bis 20 Kubikmeter werden 50,27 Euro fällig. Bei einem Schwimmbad zwischen 21 und 40 Kubikmeter werden 75,41 Euro in Rechnung gestellt.



So rechtfertigt der Orts-Chef die Steuer

Der Grund sei ganz klar, so SPÖ-Bürgermeister Josef Bleckenwegner im Gespräch mit "Heute.at": "Wir benötigen im Ort rund 380 Kubikmeter Wasser pro Tag. Im Frühjahr, wenn alle ihre Pools befüllen, schnellt dieser Wert auf bis zu 500 Kubikmeter in die Höhe"

Folge: "Das Wassernetz musste ausgebaut werden und wir haben dafür zwei neue Brunnen errichtet."

Ist es also gerecht, dass die Gemeinde von den Bürgern mit Pool zusätzlich Geld verlangt?

Die "Heute.at"-Leser sind da gespalten. Die einen sagen, die Steuer sei unfair, weil man ohnehin schon genügend andere Gebühren bezahle, wodurch das Wasser abgedeckt sein müsste.

Andere hingegen finden die Maßnahme richtig, weil Wasser eben sehr kostbar sei. Was ist eure Meinung dazu? Jetzt abstimmen!

(rep)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
EberschwangGood NewsOberösterreichSteuerverwaltung

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen