Istanbul: Attentäter drang in Abflughalle ein

Behörden-Insider berichten über neue Details zum Anschlag in Istanbul. Einer der drei Attentäter von nutzte offenbar das Chaos, das die erste Bombe am Flughafen auslöste, um in die Abflughalle des internationalen Terminals zu gelangen. Eine Überwachungskamera zeichnete Bilder auf dem Flughafengelände auf.
Behörden-Insider berichten über neue Details zum . Einer der drei Attentäter von nutzte offenbar das Chaos, das die erste Bombe am Flughafen auslöste, um in die Abflughalle des internationalen Terminals zu gelangen.  Eine Überwachungskamera zeichnete Bilder auf dem Flughafengelände auf.

 

Zwar hatten die türkischen Behörden versichert, keiner der drei Attentäter habe die Sicherheitsschleusen zum internationalen Terminal passiert. Doch Augenzeugenberichte und auf Facebook aufgetauchte Videos belegen das Gegenteil.

Die Details des perfiden Terrorplans schockieren:

Laut den Insider-Informationen seien die drei Attentäter mit einem Taxi zum Flughafen gefahren und auf der Höhe der Ankunftshalle ausgestiegen. Als sie erkannten, dass sie nicht unbemerkt ins Gebäude gelangen konnten, hätten sie vor dem Sicherheits-Check ihre Waffen gezogen und angefangen, wahllos auf ihre Opfer zu schießen. 

Daraufhin hat sich einer der Männer an der Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich in die Luft gesprengt und damit Chaos ausgelöst.

So habe der zweite Attentäter ins Gebäude gelangen können und dann seinen Sprengsatz in der Abflughalle im ersten Stock gezündet, heißt es vonseiten der Regierungsvertreter.

Ein dritter Attentäter habe die ersten beiden Attacken vor dem Flughafen abgewartet und sich anschließend draußen vor dem Gebäude in die Luft gesprengt. Mutmaßlich habe er damit fliehende Menschen treffen wollen.

Diskussion um Sicherheitsvorkehrungen

Jetzt muss sich der ohnehin schon streng bewachte Airport in Istanbul Atatürk die Kritik gefallen lassen, nicht genug gesichert gewesen zu sein. "Weder im Abflug- noch im Ankunftsbereich auf dem Flughafen kann von einer Sicherheitslücke die Rede sein": Mit diesen Worten verteidigte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim das Sicherheitskonzept für den Flughafen.

Überwachungsvideo aufgetaucht

Eine Überwachungskamera zeichnete die Attentäter auf dem Flughafengelände auf. Laut den türkischen Zeitungen „Haberturk“ und „Hürriyet“ soll es sich bei beiden um Attentäter handeln. Auf einem Bild ist einer der Angreifer zu sehen, offenbar mit einer Waffe im Arm. Er ist dunkel gekleidet. Das andere zeigt einen der jungen Männer im Eingangsbereich des Flughafens.

Geheimdienst warnte vor Anschlag

Bereits vor mehreren Wochen soll der türkische Geheimdienst vor möglichen geplanten Anschlägen des IS in Istanbul gewarnt haben, darunter auch der Atatürk- Flughafen. Das berichtete der Sender CNN Türk am Mittwoch.

Bei dem Anschlag am Dienstagabend kamen , darunter mindestens 13 Ausländer. Fast 250 Menschen wurden verletzt, 128 Verletzte seien weiterhin in Krankenhäusern, 41 davon auf der Intensivstation. 

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