IT-Techniker und Frau nach Mordversuch wieder ein Paar

Der Angeklagte
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Nach einem Mordversuch an seiner Frau, musste ein Techniker (47) in Haft, versöhnte sich mit dem Opfer. Vor Gericht passierte wieder ein Fehler.

Pannenserie am Landesgericht St. Pölten: Ein 47-jähriger IT-Techniker aus Niederösterreich soll laut Anklage im Streit versucht haben, seine Ehefrau mit einem Schalstein zu erschlagen, würgte sie im Anschluss noch. Er wurde festgenommen und wegen Mordversuches angeklagt.

Kein Mordversuch im ersten Prozess

Beim ersten Prozess im Juni 2020 wurde der 47-Jährige wegen versuchter, absichtlich schwerer Körperverletzung zu zwei Jahren teilbedingter Haft (davon acht Monate unbedingt) verurteilt ("Heute" berichtete), doch wegen einer falschen Fragestellung des Senats an die Geschworenen musste der Prozess wiederholt werden.

Gestern gab es erneut kein Urteil, das Verfahren wurde ausgesetzt, weil die Laienrichter eine Aussage des Angeklagten falsch verstanden hatten.

Techniker schmort in U-Haft

Übrigens: Techniker und Opfer sind wieder vereint, sie hat ihm längst verziehen. Er hatte einige Monate in Haft (Anm.: er hat mit Anrechnung der Untersuchungshaft mittlerweile die im ersten Prozess aufgebrummte Strafhaft bereits verbüßt) verbracht, kehrte nach der Aussöhnung und mutmaßlichen Strafhaftverbüßung zurück zum Opfer. Nach Aufhebung des Urteils des ersten Prozesses wanderte er aber im Februar erneut in U-Haft. Und dort muss er bis zum nächsten Prozess warten.

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