Italien verbietet jetzt sogar das Spazierengehen

Bald ein Bild vergangenener Tage: Spaziergänger vor dem Colosseum in Rom
Bald ein Bild vergangenener Tage: Spaziergänger vor dem Colosseum in Rompicturedesk.com
Angesichts der hohen Zahl an Neuinfektionen will Italien seine Maßnahmen noch weiter verschärfen und das Flanieren verhindern.

In den drei norditalienischen Regionen Venetien, Friaul-Julisch-Venetien und Emilia-Romagna dürfen Menschen ab Samstag nicht mehr auf Straßen und Plätzen der Stadtkerne spazieren gehen. Auch der Zugang zu den Stränden soll verboten werden. In Parkanlagen kann man Sport nur dann betreiben, wenn ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Märkte im Freien werden geschlossen, wenn sie nicht getrennte Ein- und Ausgänge haben.

Kein Herumstehen, kein U-Bahn-Fahren

Nachdem sonnenhungrige Bürger angesichts der spätsommerlichen Temperaturen am Wochenende in die Stadtzentren und an die Strände geströmt waren, erließ Veronas Bürgermeister jetzt eine Verordnung, laut der man nicht mehr auf Plätzen herumstehen darf. "Wir rufen die Bürger auf (zu helfen), dass unsere Region nicht zur roten Zone erklärt wird", sagte der Präsident Venetiens, Luca Zaia. In Rom sollen am Wochenende zwei U-Bahn-Stationen unweit der beliebtesten Einkaufsstraßen im Zentrum geschlossen bleiben.

In unserem südlichen Nachbarland ist gestern die Zahl der Coronavirus-Todesopfer weiter gestiegen. 636 Tote wurden in 24 Stunden verzeichnet, das ist der höchste Stand seit dem 6. April. Am Vortag waren es 623. Die Zahl der Neuinfizierten stieg in Italien binnen 24 Stunden von 32.961 auf 37.978.

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