"Plattitüden"

J. D. Vance kritisiert den Vatikan scharf

US-Vizepräsident J. D. Vance stellt in seinem neuen Buch seinen katholischen Glauben in den Mittelpunkt – und übt deutliche Kritik am Vatikan.
Newsdesk Heute
22.06.2026, 14:27
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J. D. Vance, derzeit Vizepräsident der Vereinigten Staaten, präsentiert sich in seinem neuen Buch als überzeugter Katholik und Familienmensch. Bereits zu Beginn seines Werks "Communion – Finding My Way Back to Faith" zitiert er das Matthäusevangelium: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte."

Glaube als zentrales Thema

In seinem Buch legt Vance den Fokus weniger auf politische Themen wie die Rolle von Donald Trump oder internationale Konflikte, sondern vielmehr auf seine persönliche Entwicklung als Vater, Ehemann und Katholik. Die religiöse Rückbesinnung steht dabei im Vordergrund.

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Vance hat nach seinem Besuch im Vatikan im April 2025 den Heiligen Stuhl scharf kritisiert. Er warf dem Vatikan "abgedroschene Plattitüden" vor.

Präsidentschaft 2028 im Blick

Vance gilt bereits jetzt als aussichtsreicher Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl 2028. Seine religiösen Überzeugungen und die Auseinandersetzung mit dem Vatikan könnten dabei eine zentrale Rolle in seinem Wahlkampf einnehmen.

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