Im deutschen Westerwald hat sich in der Nacht zum Sonntag (30. September) ein tragischer Jagdunfall ereignet.
Zwei Jäger waren gemeinsam unterwegs, als gegen 0:25 Uhr ein Schuss fiel und ein 50-jähriger Mann auf einem drei Meter hohen Hochsitz tödlich getroffen wurde.
Der Schuss wurde laut ersten Ermittlungen von einem 58-jährigen Jagdpächter in einem Maisfeld im Landkreis Neuwied abgegeben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz geht derzeit von einem Unfall aus und hat Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen, wie t-online berichtet.
Oberstaatsanwalt Thorsten Kahl erklärte: "Eine Wärmebildkamera war wohl vorhanden. Ob diese bei der Schussabgabe eingesetzt wurde, ist noch nicht geklärt."
Weitere Einzelheiten, wie etwa die Entfernung des Schusses oder ob der Schütze ebenfalls auf einem Hochsitz saß, sind derzeit nicht bekannt.
Bereits im Jänner war es in Nordrhein-Westfalen zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.
Damals wurde ein 23-jähriger Jäger tödlich getroffen, als ein Querschläger ihn auf einem Hochsitz traf. Mehrere junge Jäger hatten versucht, ein Wildschwein zu erlegen, als das Projektil abgelenkt wurde und ein Fragment den Mann traf.