Das steckt hinter der Rekord-Mondfinsternis

Freitagnacht spielt sich ein ganz besonderes Naturschauspiel ab: die "Jahrhundert-Mondfinsternis". Es ist die längste des 21. Jahrhunderts.
Ganze 103 Minuten lang schattet die Erde den Mond am 27. Juli 2018 ab.

Bei einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schattenkegel, den die von der Sonne beleuchtete Erde im Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet demnach statt, wenn Sonne, Erde und Mond nahezu exakt auf einer geraden Linie liegen. Zunächst tritt der Mond in den Halbschatten der Erde, ehe er dann den Kernschatten der Erde durchläuft. Die Totalität dauert bei der aktuellen Mondfinsternis eine Stunde und 43 Minuten. In weiterer Folge verlässt der Mond dann erst den Kernschatten und dann auch den Halbschatten der Erde. In Summe dauert das Ereignis 6 Stunden und 14 Minuten.



Höhepunkt in Wien um 22.22 Uhr

In Wien geht der Mond um 20.29 Uhr bereits schwach partiell verfinstert auf. Die totale Finsternis findet um 22.22 Uhr statt, nach Westen zu hingegen etwas später. Der Mond verschwindet aber nicht ganz, er erscheint verdunkelt und rötlich verfärbt. Unterhalb des Mondes wird zudem auch der rötlich leuchtende Mars zu sehen sein. Dieser befindet derzeit am erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn.

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