Digital

Japaner lassen sich von Manga-Girls massieren

In Japan kann man sich bald von Comicfiguren verwöhnen lassen. Sobald man die VR-Brille abnimmst, wartet aber eine böse Überraschung.
Heute Redaktion
13.09.2021, 19:45

Manga-Figuren, die sich gegenseitig vernaschen, sind beliebt: Letztes Jahr landete der Begriff "Hentai" auf Platz zwei der am meisten gesuchten Begriffe auf Pornhub. Praktischerweise lassen sich animierte Figuren auch relativ einfach in die virtuelle Realität übertragen.

Das japanische Unternehmen Tora no Ana ist bekannt für Manga-Comics. Dieses Jahr erweitert es sein Angebot um eine neue Dimension: In einem Salon in Akihabara, quasi einer Nerd-Meile in Tokio, kann man sich bald von animierten Mädchen massieren lassen.

Eigentlich knetet ein Mann

Als Kunde im "VR-Entspannungssalon" setzt man sich einfach eine VR-Brille auf. Diese lässt den Kunden eine Manga-Figur sehen, die ihm die Füße massiert. Laut Tora no Ana führt die Massage weiter bis zu den Schultern.

Dabei ist allerdings menschliche Assistenz nötig. Während dem Hirn also vorgegaukelt wird, dass gerade ein Mädchen am Werk ist, fummelt eigentlich ein Mann am Körper herum. Jedenfalls sind auf den Fotos der ersten Präsentation von Mitte August ausschließlich Männer zu sehen – auch wenn es an Masseusen in Japan eigentlich nicht mangelt.

Dessous nach Wahl

Während der Massage interagieren die Anime-Figuren auch mit den Kunden. So soll es möglich sein, Fragen der Manga-Figuren zu beantworten und sich andere Outfits zu wünschen. Dafür stellt Tora no Ana verschiedene Unterwäsche zur Auswahl – eine leicht sexuelle Konnotation lässt sich also nicht leugnen.

Das Digital-Telegramm 2018

(Tillate)

Jetzt E-Paper lesen