"Je länger Lockdown dauert, umso mehr Pornos schau ich"

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Im Lockdown nimmt der Konsum von Online-Pornos zu. "Im Homeoffice ist der Porno nur zwei Klicks entfernt", erzählt Jan-Philipp K. dem "Spiegel".

800 Gigabyte an Pornographie hat der 34-Jährige Pornofilmkonsument seit Ausbruch der Pandemie runtergeladen, wie er im "Spiegel"-Interview erzählt. "Niemand anderes sitzt mit im Büro, da ist man deutlich stärker verleitet. Je länger der Lockdown dauert, umso mehr Pornos schaue ich", so Jan-Philipp K.

"Menschen haben mehr Zeit für Masturbation"

Die großen Player in der Online-Porno-Industrie verzeichnen seit Monaten laufend Quoten-Zugewinne. Bei Pornhub etwa stiegen die Zugriffe zwischen März und Juni 2020 um 26 Prozent. Die Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming sagte zum "Spiegel", dass auch mangelnde Möglichkeiten für persönliche Treffen sich auf den erhöhten Porno-Konsum ausgewirkt haben dürften. "Da ist Masturbation zu Pornografie eine einfache, immer verfügbare Alternative. Gerade im ersten Lockdown hatten viele Menschen auf einmal sehr viel Zeit."

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