Jede Schülerzeitung mit 100 bis 500  pro Jahr förde...

Bild: Picturedesk

Wie seit 40 Jahren wird auch heuer an einer großen Bildungsreform gebastelt. Optimistisch betrachtet: Zumindest Nachbesserungen können der Koalition gelingen.

Wie mit wenig Geld sehr viel erreicht werden kann, skizziert im "Heute"- Gespräch. Der Bildungssprecher der Grünen will eine "Presseförderung für Schülerzeitungen": "Schüler, die Zeitung machen, sind hochengagiert und setzen sich kritisch mit ihrer Lebenswelt auseinander." Niederschwelliger könnten politische Bildung und Medienerziehung nicht sein.

Positive Effekte belegt auch eine IFES-Studie aus 2009: 72 Prozent der Lehrer berichten über mehr Leselust nach einem Zeitungsprojekt an ihren Schulen, 45 Prozent über besseres Lesevermögen ihrer Schüler. Logisch: "Wer weiß besser, was Jugendliche interessiert, als Jugendliche selbst?", so Walser.

Was sich auf Facebook tue, könne ebenso berichtet werden wie Tagespolitik. Um die Finanzierung – zum Beispiel Kosten für Druck oder Domain – sollen sich die Jugendlichen kümmern, etwa durch Verkauf von Inseraten an Firmen in Schulnähe. Walser: "Nur 100 bis 500 Euro Förderung könnten zur Gründung einer Zeitung motivieren."

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