Jeder dritte lässt Wertsachen sichtbar im Auto liegen

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Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) warnt Autofahrer, ihre Wertgegenstände nicht sichtbar in den Fahrzeugen herumliegen zu lassen. In Wien kommt dies in jedem vierten Fahrzeug vor, in Klagenfurt tun es sogar 60 Prozent der Lenker. Am vorsichtigsten sind die Innsbrucker

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Österreichweit gab es 2015 etwas mehr als 11.300 Kfz-Einbrüche, den Großteil davon (7.923) in Wien. Liegengelassene Geldbörsen, Handys oder Handtaschen animieren Diebe richtiggehend, einzubrechen, warnt der Versicherungsverband VVO; "Wertgegenstände in parkenden Autos sind für jeden Einbrecher leicht zu erbeuten: knappe fünf Sekunden benötigen Profis, um ein Auto aufzubrechen."

Der KFV untersuchte jetzt in den neun Landeshauptstädten abgestellte Fahrzeuge: "Bei einer österreichweiten Erhebung von mehr als 7.000 Kfz wurden in jedem dritten parkenden Auto Wertgegenstände entdeckt. Gefüllte Einkaufstragtaschen, wertvolle Kleidung, Schlüssel, USB-Sticks, nicht eingebaute Navigationsgeräte und Handtaschen wurden am häufigsten vorgefunden", erklärt Othmar Thann, Direktor des KFV.

Am unvorsichtigsten sind die Klagenfurter: In 60 Prozent der Autos lagen sichtbar Wertgegenstände herum, in Graz traf dies auf genau die Hälfte zu. St. Pölten und Linz liegen mit je 28 % und Eisenstadt mit 27% im Durchschnitt, Wien mit 25 % leicht darunter. Salzburg (38 %) und Bregenz (45 %) wiesen eine relativ hohe Zahl auf während in Innsbruck nur 14 % aller Lenker ihre Wertsachen offensichtlich liegen lassen.

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