Jeder zweite Österreicher schwört auf Homöopathie

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In der Altersgruppe ab 15 Jahren verwendet jeder zweite Österreicher mindestens einmal pro Jahr homöopathische Mitte. Am Häufigsten finden die umstrittenen Mittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Husten Anwendung.

In der Altersgruppe ab 15 Jahren verwendet jeder zweite Österreicher mindestens einmal pro Jahr homöopathische Mittel. Am häufigsten finden die umstrittenen Mittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Husten Anwendung. 

Die Studie wurde von dem heimischen Hersteller Peithner in Auftrag gegeben und umfasste ein Sample von 2.000 Personen. Daraus geht hervor, dass rund die Hälfte der Bevölkerung in den letzten zwölf Monaten auf Homöopathie zurückgegriffen hat.

Am beliebtesten sind derartige Anwendungen in der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen, in der sich 56 Prozent auf Homöopathie verlassen. Bei den 15- bis 19-Jährigen sind es 31 Prozent, bei Menschen über 70 sind es 48 Prozent. 
Obwohl die Wirkung von homöopathischen Präparaten in der Vergangenheit immer wieder betont wurde, melden sich häufig auch Kritiker zu Wort. Die Gesellschaft für kritisches Denken in Wien sieht darin "Scheinmedizin" und meint, es fehle der Nachweis, dass die Homöopathie mehr bewirken könne als Placeboeffekte. 

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