Versteckter Trick

Jedes Handy hat Zeckenfinder in der Kamera

Die Zeckensaison ist in vollem Gange. Mit einer Funktion, die fast jedes Smartphone hat, lassen sich die Blutsauger viel leichter aufspüren.
Technik Heute
14.05.2026, 14:07
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Wer mit dem Hund durch Wald und Wiese spaziert, kennt das Prozedere: Nach der Runde folgt die Zeckenkontrolle. Gerade in den warmen Sommermonaten haben die Blutsauger Hochsaison. Sie bleiben beim Streifen durch hohes Gras gerne mal zwischen den Tierhaaren hängen.

Zecken früh zu erkennen und zu entfernen, ist besonders wichtig, da sie sonst Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen können. Damit das Durchsuchen des Fells nicht zur Geduldsprobe wird, gibt es einen einfachen Handy-Trick.

Wie chip.de berichtet, verbirgt sich die Lösung in der Lupen-App, die auf den meisten Smartphones vorinstalliert ist. Der Trick: Ein spezieller Filter, der die Farben invertiert, sorgt für mehr Kontrast zwischen Fell und Zecke.

So funktioniert es auf dem iPhone

Am iPhone öffnest du die App "Lupe" und tippst unten rechts auf das Zahnrad-Symbol. Über das Pluszeichen fügst du die Funktion "Filter" hinzu. Dann wählst du den Filter "Invertiert" aus. Wenn du jetzt mit diesem Filter über das Fell fährst, fallen winzige Blutsauger und Unreinheiten viel schneller auf.

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Auch Android-Nutzer können den Trick verwenden. Die meisten Geräte haben ebenfalls eine Lupen-App mit Filteroption. Einzig Nutzer eines Google Pixel 4a (5G) oder älterer Modelle müssen sich mit alternativen Apps aus dem Play Store behelfen.

Auch bei Menschen hilfreich

Der Trick funktioniert auch bei der Zeckensuche auf menschlicher Haut. Während größere Zecken auf heller Haut noch gut zu erkennen sind, werden kleine Zecken - sogenannte Nymphen - leicht übersehen. Die jungen Tiere können ebenfalls Borreliose und FSME übertragen.

Wird eine Zecke entdeckt, sollte sie schnellstmöglich entfernt werden. Experten empfehlen, die Zecke mit einer Drehbewegung herauszuziehen, etwa mit einer Zeckenzange oder -karte. Die Stichstelle sollte desinfiziert und beim Menschen bis zu vier Wochen beobachtet werden.

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