Es ist die Konzert-Auferstehung des Jahres! Mit "Da Capo" ist einer der größten österreichischen Entertainer, Udo Jürgens, noch einmal auferstanden – und wie! Knapp zehn Jahre nach dem Tod des Ausnahme-Künstlers († 21. Dezember 2014) kam es in Berlin zum emotionalen Konzert-Erlebnis.
Auch seine Kinder Jenny Jürgens (57) und John Jürgens (60) zeigten sich bei der Premiere, auf der Udos Original-Orchester unter der Leitung von Pepe Lienhard zu Videos seiner früheren Auftritte live spielte, begeistert.
Für den Auftakt der virtuellen Konzert-Reihe hatten sich auch Udo Jürgens Kinder Jenny und John nach Berlin begeben – am 26. November ist dann das Wien-Gastspiel. Sie zeigten sich sichtlich ergriffen.
Auf die allgemeine Frage, die immer wieder gestellt wurde, ob denn so eine Auferstehung auch im Sinne von Udo ist, hatten die beiden eine klare Meinung. Sie verwalten auch sein musikalisches Erbe.
„Ich kann nur sagen, dass ich hundertprozentig überzeugt bin, dass der Papa stolz wäre, wenn er das hier alles sehen würde“Jenny JürgensUdos Tochter gefällt die Show
Jenny sagte dazu der deutschen Bild: "Ich kann nur sagen, dass ich hundertprozentig überzeugt bin, dass der Papa stolz wäre, wenn er das hier alles sehen würde. Es ist ja nicht so, dass man etwas Ausbeuterisches mit seinem Werk macht, sondern das Gegenteil ist der Fall. Man ehrt und feiert ihn auf einem hohen ästhetischen und musikalischen Niveau."
Und auch auf ihrem Instagram-Profil machte sie ihre Begeisterung deutlich, indem sie sich bei nahezu allen Mitwirkenden auf der Bühne für "diesen wunderbaren Abend" bedankte.
Das Ass im Ärmel, bei der Entscheidung, ob dieses Konzert in Sinne ihres Vaters gewesen wäre, würde allerdings Jürgens Weggefährte Pepe Lienhard bleiben, betonte John Jürgens. Er erklärt dazu in der "Bild": "Wir haben großes Vertrauen in seinen jahrzehntelangen Weggefährten Pepe Lienhard, der nichts machen würde auf der Bühne, was irgendwie peinlich und nicht im Sinne unseres Vaters ist. Er hat uns versichert, dass Udo zu dieser Show seinen Segen gegeben hätte.“
„Ich habe erst heute Abend wirklich realisiert, wie sehr mir Udo immer noch fehlt“Pepe LienhardJahrzehntelanger Weggefährte von Udo
"Ich habe erst heute Abend wirklich realisiert, wie sehr mir Udo immer noch fehlt.", sagte Udos Weggefährte zur "Bild". Und weiter: "Zehn Jahre nach seinem Tod mit ihm auf der Leinwand auf dieser Bühne zu sein – ich bin einfach nur überwältigt und glücklich.“