Fußgänger und Autofahrer trauten am Donnerstag ihren Augen nicht, als ein Lkw mit einer Jesus-Statue durch Wien fuhr und dann (mit Hilfe eines Kranwagens) auf den Sockel eines Baldachins emporschwebte.
Die Baldachin-Figur war aus Harmannsdorf (Bezirk Korneuburg) in den Alsergrund unterwegs. Das mit Gurten sorgfältig gesicherte Kunstwerk wurde nach der Restaurierung an seinen üblichen Platz zurückgebracht. Jesus trug ein Handtuch um die Schulter und bekam zwischenzeitlich sogar einen Strohhut aufgesetzt.
Die Statue wurde danach auf einen Sockel des Pfarrhofs in der Lustkandlgasse 34 gestellt, wo sie nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Das zur vorletzten Jahrhundertwende errichtete, denkmalgeschützte Gebäude neben der Canisiuskirche ist im Besitz des Jesuiten-Ordens.