Schreckmoment bei der ersten "Jetski Star WM" auf der Duisburger Regattabahn: Ralf Schumacher (51) hat sich am Samstagabend schwer an der Schulter verletzt. In der Team-Challenge stürzte der ehemalige Formel-1-Pilot gemeinsam mit Stefan Raab (59) von einem Jetski ins Wasser.
Als Schumacher versuchte, den Jetski wieder aufzurichten und sich hochzuziehen, passierte es: Die Schulter kugelte aus. Ein Arzt konnte das Gelenk noch vor Ort einrenken, doch die Diagnose war bitter.
"Das tut echt weh! Ich hoffe, dass nichts gerissen ist", sagte der 51-Jährige noch während der Live-Sendung. Für ihn war der Wettkampf damit vorzeitig beendet. Schauspieler Matthias Weidenhöfer sprang bei der späteren Team-Staffel für ihn ein.
Inzwischen steht fest: Es ist nicht nur eine einfache Luxation. Ein Stück des sichelförmigen Knochens, der den Oberarmknochen in der Schulterpfanne hält, ist abgebrochen. Am Montag wird Schumacher in Österreich operiert. Die Heilung soll fünf bis sechs Monate dauern.
Seinen Job als Formel-1-Experte bei Sky will der 51-Jährige aber nicht aufgeben. Schon beim nächsten Rennen in Monza am 6. September will er wieder vor Ort sein. "Das kriege ich hin! Ich muss ja nur mit der linken Hand das Mikrofon halten", so Schumacher.
Vor seinem Unfall hatte Ralf sportlich noch ordentlich vorgelegt: Im Speed-Duell schaffte er es bis ins Finale und musste sich erst dort dem Zirkusartisten René Casselly geschlagen geben.