Flexible Stunden und Klassengrößen, Lehrer-Castings, Schulcluster und vieles mehr: Ressortchefin Sonja Hammerschmid (SP) und ihr VP-Verhandlungspartner Staatssekretär Harald Mahrer haben am Dienstag eine Verwaltungsreform des Bildungsbereichs vorgestellt. Im Online-Voting bewerten "Heute"-Leser die Reform.
Flexible Stunden und Klassengrößen, Lehrer-Castings, Schulcluster und vieles mehr: Ressortchefin Sonja Hammerschmid (SP) und ihr VP-Verhandlungspartner Staatssekretär Harald Mahrer haben am Dienstag eine Verwaltungsreform des Bildungsbereichs vorgestellt. Im Online-Voting bewerten "Heute"-Leser die Reform.
300 Seiten an "inhaltlichen Konzepten" für Österreichs Schulen haben Hammerschmid und Mahrer am Wochenende diskutiert. Auf folgende Punkte hat man sich geeinigt:
Klassengrößen:
Schulen können in Zukunft selbst über die Größen ihrer Klassen abstimmen. Fixe Vorgaben entfallen.
Lehrer-Castings:
Direktoren wählen Lehrer im Zuge eines Bewerbungsverfahrens selbst aus. Das gilt aber nur für "Neuverpflichtungen".
Direktoren auf Zeit:
Direktoren werden zunächst auf fünf Jahre bestellt, erst dann wird das Dienstverhältnis unbefristet.
Schulcluster:
Direktoren können bis zu acht Schulen vorstehen. Um Synergien zu nützen werden mehrere kleine Schulen zu einem sogenannten Cluster unter zentraler Leitung zusammengefasst.
Flexible Zeiteinteilung:
Schulen legen den Unterrichtsbeginn selbst fest und bestimmen, wie lange die Stunden dauern sollen. Einheiten müssen nicht mehr exakt 50 Minuten lang sein.
Die Reform insgesamt:
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid verspricht mehr Autonomie und eine schlankere Verwaltung - wie bewerten Sie die Bildungsreform insgesamt?